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Der Antrag auf ein Volksbegehren bedarf je nach Bundesland zwischen 3000 (Nordrhein-Westfalen) und ca. 130.000 (Hessen) Stimmen .
In den Ländern Brandenburg, Hamburg, Sachsen und Schleswig Holstein  entscheiden die Landtage bereits in diesem Stadium über die rechtliche  Zulässigkeit der Volksinitiative.

Je nach Bundesland bestehen bei Volksbegehren unterschiedliche Regelungen  bezüglich der Unterschriftenanzahl, dem Zeitraum und dem Ort der  Unterschriftensammlung. Während in Brandenburg mind. 80.000 Bürger (ca.  3,8% der Stimmberechtigten) das Volksbegehren eines einfachen Gesetzes  unterschreiben müssen, sind es in Hessen 20%.

Dazu haben die  Initiatoren in Bayern 14 Tage und in Hamburg 21 Tage Zeit, währenddessen  in Nordrheinwestfalen 1 Jahr lang Unterschriften gesammelt werden  können.
Je nach Bundesland werden die Unterschriftenlisten  ausschließlich im Amt (A) ausgelegt oder können auf der Straße frei (F)  gesammelt werden.

Unterschiedliche Regelungen der Länder bestehen auch bei einem Volksentscheid. Soll in einem Volksentscheid  ein einfaches Gesetz geändert werden, so müssen in Nordrhein-Westfalen  und Sachsen-Anhalt mindestens 15% und beispielsweise in  Baden-Württemberg, Berlin und Mecklenburg Vorpommern mindestens 25% der  stimmberechtigten Bevölkerung am Volksentscheid teilnehmen und mit einer  einfachen Mehrheit für die Änderung stimmen. Dagegen gibt es in Bayern,  Hamburg, Hessen und Sachsen kein Zulassungsquorum. Volksentscheide von  verfassungsändernden Gesetzen müssen meist von 50% der stimmberechtigten  Bevölkerung mit einer 2/3 Mehrheit bestätigt werden. In Tabelle 1 sind  die länderspezifischen Regelungen für Volksbegehren und Volksentscheide  zusammengefasst.
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